Engagements und Rollen

Engagements und Rollen

Engagements

2017
Berliner Philharmonie
2015-2017
Palladium Theater Stuttgart
2015
Friedrichsbau Varieté Stuttgart, Sambesi Arena Zoo Hannover
2014/2017
Theater am Kurfürstendamm Berlin
2013
Theater Lutherstadt Eisleben
2009-2013
Theater der Altmark TdA, Stendal
2006-2009
Nordharzer Städtebundtheater Quedlinburg/Halberstadt
2004/2005
Trucken.prod Berlin
seit 2003
Berliner Kriminal Theater
2002
Berliner Kammer Oper
2002
Orph Theater Berlin
2001
Landesbühne Hannover
1999-2000
Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin
1999
Lausitzer Opernsommer
1998
Schaubühne in Lindenfels, Leipzig
1996-1997
Theater Erfurt
1993-1995
Vorpommersche Landesbühne Anklam
1993
Fränkisches Theater Maßbach

Theaterrollen – Auswahl

Professor Barbenfouillis
Zum Mond und zurück (Oper), Andrew Norman
Regie: E. Baumann, Sir S. Rattle (musik.)
Wilhelm Voigt
Der Hauptmann von Köpenick, Zuckmayer
Regie: J. Steinbach
William von Baskerville
Der Name der Rose, Eco
Regie: R. Vogtenhuber
Mephisto
Faust I, Goethe
Regie: D. Löschner (2009), Regie: A. Bücker (2006)
Truffaldino
Der Diener zweier Herren, Goldoni
Regie: J. Schlachter
Cyrano von Bergerac
Cyrano, Rostand
Regie: R. Klatt
Selicour
Der Parasit, Schiller
Regie: M.Bode
Pozzo
Warten auf Godot, Beckett
Regie: H. Hametner
Vater Miller
Kabale und Liebe, Schiller
Regie: A. Netschajew
Jacques
Wie es euch gefällt, Shakespeare
Regie: M. Thieme
Peter Stockmann
Volksfeind, Ibsen
Regie: K. Gehre
Serge
Kunst, Reza
Regie: H. Demmer
Beaumarchais
Clavigo, Goethe
Regie: A. Bücker
Banquo
Macbeth, Shakespeare/Müller
Regie: D. Löschner
Newton
Die Physiker, Dürrenmatt
Regie: C. Sommerhäuser
Pelican (Monolog)
Duett, Milton
Regie: P. Lüder
Mitch
Endstation Sehnsucht, Williams
Regie: A. Bücker
Giovanni
Bezahlt wird nicht, Fo
Regie: C. Birkfeld
Schulmeister (Monolog)
Der Schulmeister, Saunders
Regie: W. Bordel

Musical – Auswahl

Sir Simon de Canterville
Das Gespenst von Canterville
Regie: Ch. Berg/P. Glaser
Gazzo / Mickey
Rocky das Musical
Regie: A. Timbers / Ch. Drewitz
Balou
Das Dschungelbuch
Regie: Ch. Berg/K. Wecker
Georges
Ein Käfig voller Narren, Herman/Fierstein
Regie: M. Ohnoutka
Diverse
I love you, your perfect, now change, Roberts/Di Pietro
Regie: S. Pietsch
Lazar Wolf
Anatevka, Stein/Bock/Harnick
Regie: D. Löschner
1. Ganove
Kiss me Kate, Spewack/Porter
Regie: M. Ohnoutka
Bellomy
The Fantastics, Jones/Schmidt
Regie: D. Löschner
Pannecke
Frau Luna, Lincke/Bolten-Baeckers
Regie: S. Kohrs
Hans
No Sex, Ramdohr/Lund
Regie: F. Kirschgens
Räuberhauptmann
Das Wirtshaus im Spessart, Hauff
Regie: W. Bordel
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Klassenzimmerstück

Klassenzimmerstück

Ich bin ein guter Vater

(Dieses Stück ist buchbar)

Alexanders Vater ist stocksauer. Da kommt er extra in die Klasse seines Sohnes, um ihm das vergessene Sportzeug zu bringen, und der versteckt sich vor ihm. Dabei ist er doch ein guter Vater, der sogar einen Geschäftstermin verpasst, nur um Alexander seinen Krempel hinterher zu schleppen. Zugegeben, er hat den Geburtstag seines Sohnes vergessen, aber kann das nicht jedem mal passieren? Wie soll er den Sohn erziehen, sein bester Kumpel sein, Zeit für die Mutter haben – wenn er gleichzeitig das nötige Kleingeld heranschaffen muss, um dem Sohn Markenklamotten und Klassenreisen zu ermöglichen?

Die Schüler müssen doch wissen, unter welchem Druck er steht, die sitzen ja im selbem Boot: "Ihr seid doch auch nicht bloß zum Spaß hier, ihr müsst doch auch schon ranklotzen, damit euch die kleinen Chinesen und Inder nicht vom Arbeitsmarkt fegen, so 'ne Schule ist doch schon lange kein Spielplatz mehr."

Das Stück eröffnet die Perspektive auf die Nöte eines Vaters, der sich unter dem Druck, in Familie und Beruf gleichermaßen Leistung zu bringen, zunehmend von seinem Kind entfremdet. Es lässt die Frage, was denn nun einen guten Vater ausmache, als spannenden Diskussionsstoff im Klassenraum zurück.

  • Inszenierung: Sabine Kuhnert
  • Bühne und Kostüme: Christof von Büren
  • Dramaturgie: Antonia Holle
  • Autor: Jörg Menke-Peitzmeyer
Ich bin ein guter Vater - Mathias Kusche Ich bin ein guter Vater - Mathias Kusche schließen

Museumskonzept (p.i.e.)

Museumskonzept (p.i.e.)

performer in an exhibition – museum der zukunft

Beispiel: Schwarzmarktpaul (2008)

Die Aufgabe der Museen und die Ansprüche an sie haben sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Waren früher Museen ein Ort zur Präsentation von Kunstgegenständen, so sollen Sie heute ein Ort lebendiger Kulturerfahrung sein.
Das Museum darf kein Elfenbeinturm sein, sondern ein Ort der Anregung und neuer Erfahrungen.
Das Museum soll Emotionen und Phantasie wecken unabhängig der intellektuellen Vorbildung. Voraussetzung dafür ist der individuelle Bezug des Besuchers zu den Exponaten und dem Ausstellungskonzept.

Eine Möglichkeit, diesen nötigen emotionalen Bezug herzustellen bietet das p.i.e.-concept.

was ist das p.i.e.-concept?

Kunst entspringt immer aus der dazugehörigen Kultur und der Zeit, in der sie entstand. Aus Unkenntnis der historischen Zusammenhänge bleibt ein Exponat im Museum oft isoliert, heraus gelöst aus seinem kulturellen Zusammenhang.
Dass ein Museumsbesucher immer das nötige Vorwissen mitbringt, kann nicht vorausgesetzt werden. Aus diesem Grund wird das Museum für viele Menschen zu einer elitären Ort.
Bei dem p.i.e.-concept wird der Besucher durch das Museum von mindestens einer Person begleitet. Der Performer kann sich in einen Repräsentanten einer betreffenden Epoche, einer Kultur, einer Gesellschaft verwandeln. Je nach Ausstellungs-Konzept kann dies z.B. ein „normaler“ Mensch im Zeitzusammenhang sein, eine historisch belegte Figur oder eine Autorität in wissenschaftlichen Fachgebieten. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
Durch das Erleben und die Auseinandersetzung der Besucher mit einem oder mehreren Spielern erhält der Besucher die Möglichkeit, Kultur jenseits der Exponate als sinnliches Alltagserlebnis zu erfahren.
Diese Vorgehensweise ist auch speziell für Kinder und Jugendliche interessant.

Wann, wo und wie ist das p.i.e.-concept einsetzbar?

Die Haupt-Voraussetzung für die Erarbeitung einer Ausstellung mit dem p.i.e.-concept sind genaue inhaltliche Kenntnisse des Performers und eine enge Zusammenarbeit mit den Kuratoren.
Der Performer muss sich in ein Szenario einarbeiten, dass durch die Kuratoren fundiert und nachvollziehbar gemacht wurde. Innerhalb dieses Rahmens entwickelt er die szenische Umsetzung letztlich allein.
Der Performer kann jede Ausstellung Zeit begleiten. Dies gilt für Wanderausstellungen ebenso wie für ständige Ausstellungen. Besonderes Augenmerk könnte auf dem Bereich Kinder- und Jugendführungen liegen.
Das p.i.e.-concept ist in jedem Museum im deutschsprachigen Raum denkbar.

Beispiele

„Europas Mitte um 1000“
Martin-Gropius-Bau
13.5.2001 – 19.8.2001

Im Rahmen der Ausstellung „Europas Mitte um 1000“, einer Ausstellung des Europarates, wurde eine CD-Rom entwickelt, in der die Comic- Figur „Bonifax“ Kindern und Jugendliche die Zeit um das Jahr 1000 näher brachte. Bei den Sprachaufnahmen zur CD reifte die Idee, den virtuellen „Bonifax“ zum Leben zu erwecken.
Der für die Sprachaufnahmen zuständige Schauspieler Mathias Kusche entwickelte innerhalb der Ausstellung anhand von Exponaten und der CD-Rom die Figur des Bonifax, der durch die Zeit reiste und seinen Zuschauern bei einer Führung seine Welt erklärte.
„Bonifax“ nahm die Besucher tief in das Jahr 1000 mit und verdeutlichte dabei den Unterschied zwischen zeitlosen menschlichen Bedürfnissen und kulturellen Ausprägungen der erlebten Zeit.

"Die Stunde Null: ÜberLeben - Umbruchzeiten 1945“
8. Mai 2005 - 6. Januar 2008
Museum Europäischer Kulturen (MEK)

Schwarzmarktpaul (Stunde Null)- Mathias Kusche

Ein abgerissener, unrasierter Mann mit Rucksack bewegt sich auf die Museumsbesucher zu. Er will ihnen etwas verkaufen, unter der Hand. Der Kriegsheimkehrer ist auf der Suche nach seiner Tochter, die aus der Kinderlandverschickung noch nicht zurückgekehrt ist und von deren Schicksal er nichts weiß. Doch auch während dieser Suche versucht er noch, seine Geschäfte zu machen, denkt an das Überleben seiner Familie.
Als „Schwarzmarkt-Paul“ nimmt der Schauspieler Mathias Kusche die Besucher mit in die Welt der „Stunde Null“ im zerstörten Berlin. Er erzählt von sich und seiner Familie während des Krieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit und zieht die Zuhörer hinein in seine Welt.

Deutsche in Ungarn - Ungarn in Deutschland - Europäische Lebenswege
Internationale Wanderausstellung anlässlich des ungarischen Kulturjahres 2006/2007
26. Oktober 2006 – 7. Januar 2007
Museum Europäischer Kulturen (MEK)

Eine Ungarin (die Schauspielerin) Beata Nagy führt die Museum Besucher durch die Ausstellung. Plötzlich wird sie von einem vermeintlichen Besucher (Mathias Kusche) rüde unterbrochen. Der Mann ergeht sich in stereotypen Vorurteilen und verstört damit die anderen Besucher. Von diesem Ausgangspunkt her entsteht eine spannende Interaktion zwischen den beiden Darstellern, die gemeinsam mit dem Publikum die beschriebenen Lebenswege der Ausstellung aus jeweils ihrer Sicht und ihrer historischen Prägung heraus analysieren. Das Publikum, das inzwischen erkennt, dass es sich um ein Schauspiel handelt, ist eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

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Presse

Presse

Diener zweier Herren

„Mathias Kusche beherrscht die Szene, wie es von einem Titelhelden erwartet wird. Hungrig, verliebt und lüstern, gewitzt und überfordert. Immer köstlich!"

Stendaler Volksstimme, 28.1.2013

„Star des Abends ist der Truffaldino Mathias Kusches“

Altmark Zeitung, 28.1.2013

„Diener Truffaldino, gespielt von Publikumsliebling Mathias Kusche…“

Stendaler Volksstimme, 20.2.2013

Ich bin ein guter Vater

„Mathias Kusche spielt alle Situationen glaubhaft durch, kommt ins Grübeln über die eigene Kindheit und seine Enttäuschungen“

Altmark Zeitung, 19.2.2011

Anatevka

„Claudia Lüftenegger ist wunderbar wie immer. Mathias Kusche als Fleischer ebenfalls. Beide geben diesen kleineren Rollen eine unglaubliche Intensität.“

Stendaler Volksstimme, 22.11.2010

„Lazar Wolf ausdrucksstark und gestenreich von Mathias Kusche gespielt, dürfte den Theatergängern noch aus dem Drama „Der Volksfeind“ als grimmiger Bürgermeister in Erinnerung geblieben sein.“

az-online.de, 6.5.2011

Abseitsfalle

„Mathias Kusche ist der zeitweilig hirngeschädigte Sportreporter Manfred Brenner. Seine verzweifelten Versuche, nach Wiedererlangung des Gedächtnisses, seinem Freund Dr. Heckmann (Bernd Marquardt) zu helfen, treiben Tränen in die Augen.“

Altmark Zeitung, 4.6.2012

Kabale und Liebe

„Kusche spielt den Vater unaufdringlich eindringlich“

Stendaler Volksstimme, 24.9.2012

Kammerkonzert 1 – Szenische Lesung L´Histoire du Soldat

„Mathias Kusche, seit der Spielzeit 2009/2010 zum Ensemble des Theaters der Altmark gehörig und durch Stücke wie: „Faust I“, „Warten auf Godot“ und zuletzt z.B. als Sir Isaak Newton in „Die Physiker“ einem begeisterten Publikum aufgefallen, erzählt diese Geschichte eindrucksvoll und bewegend. Eindringlich, fast diabolisch erscheint der hochaktuelle Text (solange immer und immer wieder noch Krieg auf dieser Welt tobt) und die Harmonie der Darstellung zeigt sich, indem durch weisenden Augenkontakt der Akteure eine Harmonik entsteht, die ihren Höhepunkt erreicht als in einer Ausnahme, Text und Musik gekoppelt wird. „Erinnert euch meiner, erinnert euch meiner!“ Die letzten Worte des Delinquenten sind die meisterlichen, finalen, lauten Töne der drei Solisten, diese scheinbar freie Rhythmik eines Glockenspiels gingen unter die Haut.“

online kukma.net/erlebtes, 23.10.2011

Der Hauptmann von Köpenick

„Mathias Kusche in der Titelrolle ist die Idealbesetzung. So stellt man ihn sich vor, den Wilhelm Voigt alias Hauptmann von Köpenick. Kusche ist anrührend und komisch als Schuster Voigt; unscheinbar und einfach – wenn auch mit einem gesunden Menschenverstand gesegnet. Als falscher Hauptmann wiederum strahlt er eine imposante Autorität aus. Klar, dass alle vor ihm strammstehen. Eine schauspielerische Glanzleistung!“

Stendaler Volksstimme, 23.4.2012

“Einen durch die Justizpflege zum letzten gezwungenen Zaungast des Daseins“ … dem „man beistimmen und von Herzen helfen will [AlfredKerr]. Genau so spielt Mathias Kusche seinen Köpenicker Schumacher im TdA.“

Bad Bevensen allgemeine Zeitung, 24.4.2012

„Mathias Kusche ist Wilhelm Voigt“

Allgemeine Zeitung Lüneburger Heide, 24.4.2012

„Mathias Kusche als hervorragender Hauptmann…“

Salzwedeler Volksstimme

Mathias Kusche als Schuster Wilhelm Voigt agierte brillant in der Rolle des Kleinkriminellen... Es gelang Kusche vorzüglich, den brüchigen Charakter des Mannes darzustellen, der zum Spielball von Behördenmacht und Ignoranz der Gesellschaft geworden ist.“

MAZ, 7.5.2012

„Glaubhaft brachte Kusche die Verzweiflung und die ehrbaren Absichten des Schusters rüber... Auch die gespielte Verwandlung zum Respekt einflößenden Hauptmann gelang dem Schauspieler. ...Kusche gelang es wunderbar, den Witz des einfachen Mannes in den Mittelpunkt zu stellen.“

Märkische Allgemeine, 6.11.2012

„Diesem Schuster gab Mathias Kusche ein großartiges Profil. Er zeichnete Wilhelm Voigt als einen kleinen Gauner, der mit gesundem Menschenverstand an den ungesunden Verhältnissen zu scheitern droht, ehe er zum berühmten „Hauptmann von Köpenick“ wird.“

Augsburger Allgemeine 10.5.2012

Faust 1

„Doch mit dem von der ersten Minute an voll präsenten Mathias Kusche als Mephisto entspinnt sich ein mitreißendes Spiel der beiden Protagonisten.... So etwa zeigt Kusche komödiantisches Können in der Pudelszene“

Stendaler Volksstimme, 21.9.2009

„Kusche war ein dominanter Mephistopheles“

Augsburger Allgemeine, 10.11.2009

„Mathias Kusche als Mephistopheles verleiht dem Charakter neue Facetten“

Aller Zeitung, 27.1.2012

„Einzig Mephistopheles-Darsteller Mathias Kusche konnte mit seiner bisweilen ironischen Teufels-Variante noch punkten“

Gifhorner Rundschau, 27.1.2012

Macbeth

„Und die Schauspieler sind durchweg überzeugend. Sei es Mathias Kusche (Banquo)...“

Stendaler Volksstimme, 28.8.2011

„Die Lords und die Edelleute – allen voran Banquo (Mathias Kusche)- ergänzen dieses Duo...“

Altmark Zeitung, 29.8.2011

„Auch die Nebenschauplätze waren trefflich besetzt mit wortgewandten und sarkastische Pointen beherrschenden Spielern wie Macbeths Konkurrent Banquo, den gewohnt locker-unflätig Mathias Kusche gab“

Volksstimme, 3.7.2012

Die Physiker

„Mit André Vetters (Möbius), Mathias Kusche (Newton) und Bernd Marquardt (Einstein) steht ein absolut sehenswertes Trio geniale und infernale auf der Bühne.“

Stendaler Volksstimme, 7.10.2011

„Mathias Kusche stellt einen smarten Wissenschaftler auf die Szene, der glaubt, im Geld und „persönlicher Freiheit“ seine Ideale gefunden zu haben“

Altmark Zeitung, 7.10.2011

I love you your perfect now change

Auf einer hauptsächlich rosafarbenen Bühne … zeigen Michel Haebler, Mathias Kusche, Claudia Lüftenegger und Barbara Macheiner ihre Wandlungsfähigkeit und ihr gesangliches Talent. … Unter der Leitung von Gero Wiest.. schaffen es die vier Schauspieler, sich regelrecht in die Herzen der Zuschauer zu singen."

Stendaler Volksstimme, 8.2.2010

„Rollentausch geschieht oft. Beispielsweise... , wenn Claudia Lüftenegger in die Rolle einer Heiratsvermittlerin schlüpft und Mathias Kusche gekonnt Sexualmörder und gleich darauf ebenso überzeugend einen ehebindenden Priester spielt. Ob im sieghaften Solo im Duett selbstbewusst liebender Männer dem anderen Geschlecht gegenüber oder im Ensemble, die singenden Schauspieler beherrschen auch dieses Genre und brauchen sich nicht zu verstecken.“

Altmark Zeitung, 8.2.2010

Wie es euch gefällt

„….(sehr amüsant Mathias Kusche als Zyniker Jacques, der Bier trinkend seine Weltanschauung mit den Zuschauern teilt).“

Stendaler Volksstimme, 30.8.2010

Warten auf Godot

„Und auch der reiche, verfressene Pozzo (Mathias Kusche) der ihnen irgendwann mit seinem Sklaven Lucky (Michel Haebler) im Schlepptau begegnet, bekommt etwas sehr eindeutig Bedrohliches, ohne dass die Aufführung gleich mit dem Nazi-Zaunpfahl winken muss. Temkine sieht ihn als einen Vertreter der Landbourgoisie, die mit dem Hitler-freundlichen Vichy-Regime sympathisierte, und dem zuzutrauen wäre, dass er die beiden verrät. In Stendal ist der Fiesling obendrein ungewöhnlich jung und schlank.“

Theater Heute, 5.12.2009

„Kusche strahlt Diabolisches aus und entsetzt als Erblindeter.“

Stendaler Volksstimme, 9.11.2009

„Zu der passt Pozzo (Mathias Kusche) als blasierter, leicht xenophober Kleinbürger, der seinen Lucky gar nicht am Strick zu führen braucht.“

Neues Deutschland, 17.11.2009

„Mathias Kusche als Pozzo, im eleganten sehr heutigen Schwarz, spielt anfänglich sympathisch auf, was Irritationen verursacht. Er gibt bewusst den Gönner, dem es einen heiden Spaß macht, seine Macht nach Gutdünken auszuleben.“

antiquariat-gebecke.de/blog, 20.11.2009

Kiss me Kate

„Sören Ergang und Mathias Kusche (…) sind wunderbar klischeehaft in Gesten und Sprache. Ihr gesungenes „Sag es mit Shakespeare“ ein regelrechter Publikumsliebling.“

Volksstimme, 21.11.2011

"...die Ganoven (Mathias Kusche und Sören Ergang in einer köstlichen Studie von Spielwitz und Hintertriebenheit)..."

AZ-online, 21.11.2011

„Das wurde nur übertroffen von der kleinen Feier, die das Publikum für die beiden Gauner Mathias Kusche und Sören Ergang nach dem letzten Vorhang abhielt. Recht so – die beiden, die von Porter nach der Globe-Tradition als Hanswurste eingeflochten wurden, gaben an gekonnten Clownerie alles und erinnerten als Duo gewollt oder ungewollt an das legendäre Piratenpärchen aus „Fluch der Karibik“. Schon damit war ihnen ein Sympathiebonus sicher.“

Wochenspiegel Brandenburg, 16.1.2012

„Und mit dem Song „Schlag nach bei Shakespeare“ avancierten Mathias Kusche und Sören Ergang in der Rolle der beiden Ganoven zu wahren Publikumslieblingen“

Stadtkurier Brandenburg, 16.1.2012

Volksfeind

„Vor der Pause bleibt.... die große Auseinandersetzung zwischen André Vetters als Dr. Stockmann und Bruder Peter (Mathias Kusche) in bleibender Erinnerung. Hier standen oder saßen sich – im Rollstuhl Bruder Peter Stockmann – gleichrangige Gegenspieler gegenüber.“

Altmark Zeitung, 4.10.2010

„Mathias Kusche als Peter Stockmann (…) ist der perfekte Gegenspieler. Wo der erste locker und unbekümmert und kraftvoll wirkt, ist der andere steif, bieder und farblos. Im Lauf der Handlung ändert sich dieses Bild. Peter gewinnt an Stärke und Kontur, während sein Bruder den Boden unter den Füßen verliert.“

Stendaler Volksstimme, 5.10.2010

„Rechthaber sind beide: Peter, der Machtmensch, den Mathias Kusche mit kleinem Handicap und fürchterlicher Unerbittlichkeit überzeugend auf die Bühne stellte. Dieser Mann führt einen Vernichtungsfeldzug gegen den Bruder“

Altmark Zeitung Salzwedel, 18.10.2010

„Stockmann größter Widersacher ist sein Bruder Peter, der im Stadtrat sitzt (ein hinreißender Mathias Kusche spielt den Fiesling im Rollstuhl):“

Tageblatt online, 5.11.2010

„Die Leistung der anderen Darsteller stand der des Hauptdarstellers kaum nach.: allen voran Mathias Kusche als machtbesessener intriganter Stadtrat Peter Stockmann (hier im Rollstuhl), dem jedes Mittel recht ist“

Grafschafter Nachrichten, 7.4.2011

Kunst

„Die Besetzung garantiert den Erfolg der Inszenierung. Mathias Kusche als sich intellektuell überlegen fühlender „Kunstliebhaber“ und Bilderkäufer Serge...“

Volksstimme, 2.1.2008

„Im Grunde hätten sie auf leerer Bühne spielen können, der Erfolg wäre ihnen auch dann gewiss gewesen. Mathias Kusche, Markus Bölling und Jens Tramsen boten zur Premiere von Yasmina Rezas Komödie „Kunst“ am Nordharzer Städtebundtheater perfekt geschliffene Dialoge, auf den Punkt genau gesetzte Worte – und eine Prügelszene, an der offenbar nicht nur das Publikum seinen Spaß hatte.“

Mitteldeutsche Zeitung, 3.1.2008

„Mathias Kusche geht auf in der Figur des leicht bornierten Intellektuellen, dem seine künstlerischen Ambitionen zu Kopf steigen. Tonfall und Mimik sind eine Punktlandung im Dreieck von geistiger Aufgeblasenheit, lässiger Arroganz und engstirniger Verbissenheit.“

Volksstimme, 9.1.2008

Cyrano de Bergerac

„Jede Inszenierung dieses Versdramas wird durch den Darsteller des (vermeintlich) hässlichen Poeten Cyrano dominiert. Und für die Inszenierung des Nordharzer Städtebundtheaters hat der Regisseur Robert Klatt mit dem „Rauhbein“ Mathias Kusche eine Idealbesetzung gefunden. Er spielt diesen Cyrano als „Drauflosschläger“ und sensiblen, verletzlichen, treuen und unglücklich in die Frau seines Freundes verliebten Dichters mit großem schauspielerischen Einsatz. Er balanciert in seiner auch sprachlich ausgefeilten Darstellung immer zwischen den beiden „Seiten“ dieser Persönlichkeit,bei dem aus Leidenschaft schon mal die Grenzen zwischen ihm selbst und seiner „Stellvertreter“ -Rolle für Christian de Nèuvilette als Liebespoet im komödiantische Spiel verwischt.“

Volksstimme, 12.6.2006

„Mathias Kusche ist ein ungemein dynamischer, kernig-präsenter Cyrano. Unter der Maske intellektueller Brillanz und Burschikosität bleibt dabei die Verzagtheit ob seiner körperlichen Benachteiligung spürbar.“

Volksstimme, 19.6.2006

„... das Frankreich des 17. Jahrhunderts mit verspielten Details an, zwischen denen Mathias Kusche überzeugend als raubeiniger, gleichwohl weichherziger Cyrano gegen die Unbill der Welt kämpft.“

Mitteldeutsche Zeitung, 13.6.2006

„Boy Gobert, Jean-Paul Belmondo und Gérard Depardieu haben die Erwartungslatte hoch gelegt. Mit Neuverpfllichtung Mathias Kusche hat das hiesige Theater seinen Cyrano de Bergerac gefunden.... Kusche zelebriert mit Menschlichkeit den Spagat zwischen kluger Lyrik, rauer Schale, Minderwertigkeitskomplexen und leidender Erfüllung im Verzicht auf die große Liebe seines Lebens, seine Base Roxane.“

Radio HBW, 13.6.2006

Shakespeares gesammelte Werke (leicht gekürzt)

„Da agieren... die beiden so gegensätzlichen neuen Ensemblemitglieder Mathias Kusche und Jens Tramsen mit unbändiger Spielfreude“

Volksstimme, 24.7.2006

„Auf den Schwingen zügelloser Spielfreude steigen die Herren Müller, Kusche und Tramsen ins komödiantische Paradies... Mathias Kusche mit umwerfenden Verknotungen in Gesicht und Sprache..“

Volksstimme, 12.7.2006

Duett

„In dem düsteren Gefühlschaos ist der Schauspieler Mathias Kusche mit seiner wandlungsfähigen, zuweilen auch einfühlsamen Doppel-Darstellung ein Lichtblick. In der Ausstattung von Suse Tobisch gelingt es ihm souverän, die gespaltene Persönlichkeit des gejagten, erfolglosen Autors und schrägen Typs zu verkörpern... Mathias Kusche wechselt behände von einer Figur in die andere, ist Jäger und Gejagter in einer Person.“

Mitteldeutsche Zeitung, 14.11.2006

„Mit dem ein-Personenstück „Duett“ des amerikanischen Autors Davis Scott Milton ist dem Theater wieder eine Entdeckung gelungen, die durch Mathias Kusche in der Rolle des Leonhard Pelican zu einem furiosen Schauspielerabend wird. … Mathias Kusche, gerade als Mephisto in der vieldiskutierten „Faust“-Inszenierung hoch gelobt, gelingt in einem schauspielerischen Furioso und Wechsel zwischen den beiden Personen in blitzschneller äußerer, vor allem aber innerer Verwandlung eine beeindruckende schauspielerische Leistung. Er nimmt dem Text des Stückes durch theatrale Aktion zwischen Aggressivität, Gewalttätigkeit und stummen Hilfeschreien durchs rote Telefon seine Banalität.... Ein atemberaubender Schauspielerabend mit Mathias Kusche im Duett mit sich selbst, den man nicht verpassen sollte,“

Volksstimme, 14.11.2006

„Das alles ist fein ausgedacht und eindringlich wie professionell von Mathias Kusche dargestellt.“

Volksstimme, 15.11.2006

Der Name der Rose

„Am Ende des Abends hat man völlig vergessen, wer Sean Connery ist. Mathias Kusches William von Baskerville, der wieder einmal die textliche Hauptlast souverän schultert, besticht durch ungeduldigen Verstand, kraftvolle Weisheit und (sympathische) intellektuelle Eitelkeiten.“

Volksstimme, 30.5.2007

„Mathias Kusche als sehr jugendlichen Franziskaner-Mönch und „Heißsporn“ William von Baskerville.. sind die treibenden Kräfte, die zur Aufklärung des Mysteriums der Morde führen.“

Volksstimme, 30.5.2007

„William von Baskerville legt schelmische Züge an den Tag, und Kusche spielt ihn mit erfrischender Leichtigkeit, ohne den Denker und Ex-Inquisitoren vergessen zu lassen.“

Frankfurter Rundschau, 22.6.2008

Clavigo

„Mathias Kusche gibt einen (Paten) Beaumarchais, dem man nur schwer Ehrenhaftigkeit attestiert.“

Volksstimme Magdeburg, 24.9.2007

„Mathias Kusche spielt diesen Beaumarchais lange leise und kontrolliert – und sorgt so dafür, dass der sorgfältige Umgang mit Goethes Text deutlich wird.“

Mitteldeutsche Zeitung, 25.9.2007

Endstation Sehnsucht

Mathias Kusche spielt dem Mitch mit vielen Zwischentönen, den Jungen, der Blanche lieben will und der, als sie ihn wie einen „Rettungsanker“ braucht, versagt. Er kommt mit der Lebenslüge von Blanche nicht zurecht. Mitch ist am Ende, wenn Blanche erhobenen Hauptes am Arm eines Arztes in die Psychiatrie verbracht wird. Das spielt Mathias Kusche beeindruckend.“

Volksstimme, 10.3.2008

In the Penal Colony

„Mathias Kusche spielt das mit einer großartigen Mischung aus sprachlosem Leiden und stummer Hingabe“

Berliner Zeitung, 25.11.2002

„Mathias Kusche in einer stummen Rolle mit beredter Gestik“

Gießener Allgemeine, 30.11.2002

„In wenigen Gesten, Blicken und Bewegungen umreisst der Schauspieler Mathias Kusche den bedrohlichen Kern von Kafkas Erzählung „In der Strafkolonie““

Tagesspiegel, 24.11.2002

„Mathias Kusche mimes the mute condemned man awaitung his fate... My sincere compliments and best wishes..."

Musical America, 26.11.2002

Die Insel

Regisseur Stani Alfons Bronnert hat … ein intensives Kammerspiel vorgelegt, welches von der Stärke seiner beiden Darsteller lebt. Mathis Kusche ist Winston... Zwei Menschen, die sich wie in einem Raubtierkäfig anspringen, lecken und wieder vertragen. Ein starkes Schauspielertheater, welches der Kraft der Aktion und der Mimik vertraut. Glaubhaft, intensiv und überzeugend.“

Berliner Morgenpost, 23.1.1993

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